Vitalik Buterin über Elon Musks Plan zu Krypto-Skalierung

Der Gründer von Ethereum, Vitalik Buterin, hat in einem Interview mit CoinDesk dazu Stellung bezogen, dass er Musk’ Pläne für Krypto-Skalierung gut findet. Die von Musk angekündigten Transaktionen pro Sekunde pro Transaktion sollen den Konsolen-Effekt neutralisieren und die Technik dem Nutzer zugänglich machen.

Im Anfang war das Wort: Kryptowährungen könnten die Welt revolutionieren. Diese Worte, die Elon Musk vor einigen Wochen in einem Interview mit dem CNBC-Journalist Joe Kernaghan verwendete, haben in dieser Woche zumindest einen Teil der Welt angekratzt. Die Kryptowährungen werden nicht nur von Krypto-Anhängern unterstützt, sondern auch von den meisten Finanzmärkten. Dass ausgerechnet Elon Musk an der Auf

Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat einen längeren Artikel über die Grenzen der Skalierbarkeit der Blockchain veröffentlicht. Darin kritisiert er vor allem die Aussagen von Tesla-CEO Elon Musk. Der Artikel erschien am Sonntag auf Buterins persönlichem Blog und beleuchtet den Zielkonflikt zwischen Dezentralisierung und Skalierbarkeit beim Aufbau eines Blockchain-Netzwerks. Der Artikel ist eine Antwort auf Elon Musks Tweet vom 15. Mai, in dem Musk sagte, dass Dogecoin die erste Blockchain werden könnte, wenn sie ihre Blockgröße um 900% erhöht: Im Idealfall beschleunigt Doge die Blockdauer um den Faktor 10, erhöht die Blockgröße um den Faktor 10 und reduziert die Kosten um den Faktor 100. Dann wird er mit großem Vorsprung gewinnen. Buterin stellte Musks Vorschlag in Frage und sagte, dass es nicht einfach sein wird, die Skalierbarkeit und den Durchsatz so stark zu erhöhen, ohne auf eine extreme Zentralisierung zurückzugreifen und ohne die grundlegenden Eigenschaften zu beeinträchtigen, die die Blockchain zu dem machen, was sie ist. Buterin betonte die Wichtigkeit der Dezentralisierung, um das Risiko eines sogenannten Single Point of Failure im Netzwerk zu eliminieren. Ein Single Point of Failure liegt vor, wenn ein System durch eine einzige Schwachstelle vollständig beschädigt werden kann. Er betonte auch, dass die Dezentralisierung Schutz vor koordinierten Angriffen bietet. Er fügte hinzu, dass die Dezentralisierung nicht erreicht werden kann, wenn die normalen Benutzer nicht die Freiheit haben, die Knotenpunkte zu verwalten. Damit die Blockchain dezentralisiert ist, müssen normale Benutzer in der Lage sein, den Knoten zu verwalten. Sie müssen auch eine Kultur schaffen, in der es normal ist, Entscheidungen zu treffen. Buterin argumentierte auch, dass Sharding eine ähnliche Skalierbarkeit bieten kann wie viele zentralisierte Netzwerke. Zum aktuellen Stand des Ethereum-Netzwerks sagte Buterin voraus, dass Ethereum mit Sharding wahrscheinlich in der Lage sein wird, eine Million Transaktionen pro Sekunde bei voller Blockchain-Sicherheit zu verarbeiten. Aber es gibt noch einiges zu tun, um dies zu ermöglichen, ohne die Dezentralität zu opfern, die Blockchain zu einem so wertvollen Werkzeug macht, fügte er hinzu. Im März deutete der Mitbegründer von Ethereum an, dass Rollups auf Ethereum implementiert werden und dann Sharding mit Ethereum 2.0 kommen würde. Aktualisieren: Elon Musk hat auf Buterin geantwortet und eine Antwort auf diesen Artikel auf Twitter gepostet. Der Tweet kann hier eingesehen werden: Er ist verängstigt… pic.twitter.com/78WzM5ICjA – Elon Musk (@elonmusk) May 24, 2021

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